Immersive Räume: Wenn Technologie, Design und Storytelling verschmelzen

Was passiert, wenn Technologien nicht mehr nur Werkzeuge sind, sondern Räume zum Denken, Fühlen und Zusammenarbeiten öffnen? Am 26. November 2025 lud der VR Business Club Berlin in das TMS Lab ein, um genau diese Verschmelzung von medialer Szenografie und modernster Technik erlebbar zu machen.

Ein Blick hinter die Kulissen der Inszenierung

Das Event fand bei TAMSCHICK MEDIA+SPACE (TMS) statt – einem international renommierten Pionier für immersive Rauminszenierungen. Gemeinsam mit dem Technologiepartner Epson öffnete das TMS Lab seine Türen, um zu zeigen, wie aus Licht, Sound und Code begehbare Welten entstehen. Für uns bei LUNA war dieser Abend besonders bedeutend: TMS ist stolzer Teil unseres Netzwerks. Gemeinsam erforschen wir, wie sich physische Räume in hybride Erlebnisse verwandeln, in denen Storytelling und Design eins werden. Marc Tamschick (CEO TMS & TEV) verdeutlichte in seiner Keynote, dass digitales Spatial Design längst kein Nischenthema mehr ist, sondern Markenwelten, Lernräume und kollaborative Prozesse grundlegend transformiert.

Wissenschaft und Emotion im Einklang

Ein besonderer Impuls kam von Tim Florian Horn, dem Präsidenten der Stiftung Planetarium Berlin. Seine Vision eines „Space Science Centers“ zeigte eindrucksvoll, wie moderne Wissenschaftsvermittlung funktioniert: Immersive Medien verwandeln komplexe Daten in gemeinsame Erfahrungsräume, die das Publikum nicht nur informieren, sondern emotional berühren.

Dass diese Visionen auch technisch auf festen Füßen stehen müssen, diskutierten Dirk Ostkamp (TMS) und Rocco Pucci (Epson). Im Fokus standen die notwendigen Technologie-Stacks: Von der Sensorik bis zur Projektion muss alles skalierbar und betriebssicher sein, damit die Immersion reibungslos funktioniert.

Die drei Säulen immersiver Welten

Die im TMS Lab gezeigten Ansätze spiegeln exakt die Kernpfeiler wider, die wir auch im LUNA-Netzwerk verfolgen, um immersive Technologien nachhaltig in der Wirtschaft und Kultur zu verankern:

  1. KI-gestützte Immersion: Entwicklung adaptiver Software für personalisierte Erlebnisse.
  2. Biometrische Sensorik: Echtzeit-Erfassung von Daten, um Räume intuitiv auf den Menschen reagieren zu lassen.
  3. Inklusive Immersion: Forschung an barrierefreien Zugängen für eine vernetzte und inklusive Gesellschaft.

Fazit: Räume als neue Wirklichkeiten

Der Abend hat gezeigt: Die Grenze zwischen Medien, Raum, Interaktion und Emotion löst sich zunehmend auf. Immersive Raumgestaltung wird künftig zu einem zentralen Element für Learning & Development, Markenerlebnisse und die kulturelle Zusammenarbeit.

Wir als Berliner Institut für Innovationsforschung (BIFI) nehmen diesen Schwung mit, um durch LUNA weiterhin die Brücke zwischen kreativer Konzeption und technologischer Umsetzung zu schlagen. Unser Ziel bleibt es, immersive Technologien als Schlüssel für gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt fest zu etablieren.