Creative Tech ist längst kein bloßes Buzzword mehr. Es ist das Bindeglied, das Innovationen quer durch alle Branchen vorantreibt. Beim Creative Tech Summit 2025 in der IHK Berlin wurde eines deutlich: Berlin ist das pulsierende Herz eines wachsenden Ökosystems, das mit Substanz, Haltung und beeindruckendem Tempo die Zukunft gestaltet.
Ein Ökosystem in Bewegung
Über 200 Expert:innen aus der Digital-, Medien- und Kreativwirtschaft sowie mehr als 40 Pitches verwandelten die IHK Berlin in einen Marktplatz der Möglichkeiten. Für das Berliner Institut für Innovationsforschung (BIIF) war das Event eine ideale Bühne, um unser Netzwerk LUNA „in the wild“ zu erleben, neue Impulse aufzusaugen und den Austausch mit unseren Partnern zu vertiefen.
Die Highlights des Summits
Die Vielfalt der präsentierten Projekte unterstrich die enorme Bandbreite von Creative Tech:
Woodblock: Beeindruckende Visuals, unter anderem für die Sphere in Las Vegas, zeigten, wie Präzision auf High-End-Produktion trifft.
Scavenger AI: Mit einem Funding von 2,5 Mio. € bewies das Team, dass klare Use Cases der Schlüssel zum Erfolg sind – KI nicht als Selbstzweck, sondern als Problemlöser.
brighter AI: Ein starkes Plädoyer für visuelle KI, die Datenschutz von Anfang an als Produktfeature denkt.
Wissenschaft & Praxis: Spannende Beiträge vom Fraunhofer IIS, der HTW Berlin und innovativen Akteuren wie NENNA.AI zeigten die Tiefe der Berliner Forschungslandschaft.
Unsere Learnings: Fortschritt entsteht an Schnittstellen
Der Summit hat unsere Arbeit bei LUNA in zentralen Punkten bestätigt und bereichert. Wir verstehen uns als Knotenpunkt, der genau dort ansetzt, wo Kreativität, Forschung und Technologie aufeinanderprallen.
Unsere wichtigsten Erkenntnisse des Tages:
Kein Nischenthema: Creative Tech ist ein Innovationstreiber für die gesamte Wirtschaft.
Ethik als Wettbewerbsvorteil: Datenethik und Privacy sind keine Hürden, sondern essenzielle Bestandteile moderner Produkte.
Neue Erfahrungsräume: XR, KI und Design schaffen völlig neue Möglichkeiten für Bildung, Kultur und Wirtschaft.
Netzwerkkultur: Offene Innovationskulturen sind ein entscheidender Standortvorteil für Berlin und Brandenburg.
Partner Spotlight: Menschen machen Innovation
Technik ist das Werkzeug, aber die Menschen geben ihr Bedeutung. In inspirierenden Gesprächen mit Weggefährten wie Julian Kamphausen (Studio für unendliche Möglichkeiten) vertieften wir den Gedanken, wie Prototypen echten Sinn stiften können. Martin Krabbe (YOUSE GmbH) betonte die Notwendigkeit, Nutzerperspektiven bereits früh in den Entwicklungsprozess zu integrieren – ein Kernanliegen unserer nutzerorientierten Forschungsarbeit am BIIF.
Auch der Austausch mit dem XRBB (Extended Reality Berlin-Brandenburg e.V.) und Finn Kortenbrede zeigte einmal mehr, wie wichtig eine starke Community ist, um Experimente schneller in die reale Anwendung zu bringen. Ein besonderer Dank gilt Berlin Partner für diese Plattform auf Augenhöhe.
Fazit
Der Summit lieferte uns konkrete Anknüpfungspunkte – von Creative AI bis hin zu XR-gestützten Anwendungen. Wir am BIFI werden unsere evidenzbasierten Ansätze weiter ausbauen, damit diese Innovationen noch schneller ihren Weg in die Praxis finden.
